MeinFerienhund - 2924 Hunde und 10 Tierheime

2924 Hunde und 10 Tierheime

MeinFerienhund -Magyar Vizsla LeanyHunde sind nicht unser ganzes Leben, aber sie machen unser Leben ganz
Roger Andrew Caras

Meine Vorgeschichte zum Buch

Unsere Geschichte mit Lucy begann im Mai 2014. Wir kamen aus den Ferien zurück. Unsere alten Vizsla-Dame Hajdina wurde ganz plötzlich krank und ein inoperabler Magentumor wurde festgestellt. Anfang August 2014 ging Meilei, unsere letzte Zuchthündin, im Alter von 14 Jahren über die Regenbockenbrücke. Alles was bis anhin galt, an alles, was wir geglaubt haben, war plötzlich weg. Wir waren untröstlich und Leany, ihre Tochter wurde unsicher, ängstlich und schreckhaft. Für uns war klar, dass wir vorläufig mit einem Hund unser Bett teilen würden. Niemand konnte Hajdina ersetzen. Seit Jahren waren all unsere Hunde aus eigener Zucht und wir konnten uns nicht vorstellen, einen „fremden“ Hund aufzunehmen. Im September fuhren wir mit dem Wohnmobil nach Venedig, wo wir 2 unglaublich schöne Wochen in einem Hunde-Camping-Paradies verbrachten.  Alles war gut, solange wir zu dritt unterwegs waren und weder Hunde noch Menschen in der Nähe waren. Leany war glücklich, konnte aber nicht alleine sein und hatte vor jedem und allem Angst. So konnte es nicht weiter gehen, weshalb wir nach unserer Rückkehr mit der aktiven Suche nach einer Freundin für Leany begannen. Ich habe mich bei befreundeten Züchtern erkundigt, ob sie zufälligerweise eine Vizsla-Dame im besten Alter hätten, die wir adoptieren könnten. Letztlich ging ich auf die Internetseite von „Vizsla in Not“ und sah mir die Hündinnen an. Schon bei Position 4 beendete ich meine Suche und bewarb mich für:

Die süsse Vizsla-Mix-Hündin Lucy sucht dringend ihr neues zu Hause

MeinFerienhund - Lucy, ca. 4-jährige Vizsla-Mix-HündinLucy ist einer von 12 Hunden, die alleine auf dem Gelände einer stillgelegten Firma lebten, von Anwohnern unregelmäßig gefüttert wurden und sich munter vermehrten. Nun soll Lucy endlich ihr zu Hause mit streichelnden Händen, einem trockenen Platz und Beschäftigung bekommen. Lucy wird sich sicher zu einer treuen Begleiterin entwickeln und dankbar sein für jede Zuwendung.  Wir werden hier berichten, wenn wir mehr über Lucy erfahren konnten. Wie alle unsere Hunde wird Lucy auf keinen Fall in Zwingerhaltung vermittelt (10.08.2014).
Mehr zu Lucy >>>

Jeder hat so seine ganz eigene Geschichte, wenn es um Tierheime im In- und Ausland geht. Auch ich habe viel gehört und habe mir meine Horrorfantasien zusammengereimt. Auf das Buch ‚2924 Hunde
und 10 Tierheime‘ bin ich bei meinen Recherchen in deutschen Hundeblogs gestossen. Da mich alles, was zwischen 2 Buchdeckeln oder in einem E-Reader steckt magisch anzieht, habe ich das Buch sofort bestellt. Ich bin natürlich davon ausgegangen, dass ich jetzt viele schlimme Sachen lese. Aber weit gefehlt! Manuela Dörr hat mich eines besseren belehrt und mir gezeigt, dass viele Menschen vieles tun, damit ein Tierheim nicht ein Ort des Schreckens sein muss!

2924 Hunde und 10 Tierheime
Ein FotobuchRoman von Manuela Dörr

Die 4 Grundfragen des Buches

  1. Variiert die Haltung der Tiere von Land zu Land und damit von Kultur zu Kultur?
  2. Ist es sinnvoll, einen Hund aus einem osteuropäischen Tierheim zu adoptieren, um den Bestand der Straßenhunde zu verringern?
  3. Ist es vernünftig, Hunde zu kastrieren, um ihre Vermehrung zu stoppen?
  4. Oder sollte der Tierschutz im Ausland minimiert und das Geld und die Zeit innerhalb Deutschlands investiert werden? Schließlich kämpfen auch deutsche Tierheime ums Überleben …

Die Geschichte

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Bild aus dem Buch 2924 Hunde und 10 Tierheime von Manuela Dürr

Die Geschichte ist frei erfunden und handelt von Natalie, die als Jungarchitektin arbeitet und von ihrem Lieblingsprojekt abgezogen wird, um einen Tierheimbau zu planen. Natalie hat panische Angst vor Hunden, da sie als Kind gebissen wurde. Sie hat natürlich ihre Vorstellungen von den Gerüchen, dem Matsch und der Trostlosigkeit eines solchen Ortes. Da ihr aber nichts anderes übrig bleibt, wenn sie zu ihrem Projekt zurückkehren will, stellt sie sich der Aufgabe und besichtigt 10 Tierheime in Europa und Georgien. Sie erzählt – aus der Sicht der Architektin – über die verschiedenen Heime, ihre Bewohner und über die Menschen, die sich um die Tiere kümmern. Sie verliert ihren Job, weil sie zu viel recherchiert, gewinnt aber mit ihrem Projekt den Architekturwettbewerb und baut das Tierheim.

Die Bilder

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Bild aus dem Buch 2924 Hunde und 10 Tierheime von Manuela Dürr

Das Buch entstand mit Crowdfunding im Rahmen der Bachelorarbeit des Fotografie Studiums. Die Fotos im Buch sind also „echt“ und wirklich im Rahmen der Bachelorarbeit entstanden Die Fotos sind einzigartig und schlicht. Sie sind nicht inszeniert, geschönt oder digital manipuliert.

 

Fazit

Das Buch ist für alle Tierfreunde empfehlenswert und verändert vielleicht die Sicht auf Tierheime und all die Geschichten, die man davon hört. Es zeigt, wieso ein Strassenhund nicht unbedingt das schlechteste Leben haben muss und dass Kastrationen eine sinnvolle Lösung für die langfristige Verringerung des Elends ist. Die Geschichte ist gut geschrieben, die Bilder sind perfekt. Also kauf dieses Buch und mach Dir Gedanken darüber. Vielleicht ist ein Hund aus einem Tierheim auch für Dich ein Gedanke wert.

Meine Bewertung:

5 von 5 Hajdupunkten
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Bestellen kannst Du das Buch direkt bei der Autorin

  • Gebundene Ausgabe: 242 Seiten
  • Verlag: Dörr, Manuela; Auflage: 1 (27. September 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3000540938
  • ISBN-13: 978-3000540936
  • Preis: 25€
  • Leserundenexemplar

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